Unser Urlaub am Western Cape Teil 3 – Babylonstoren

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes, gesundes und glückliches Jahr 2016!

Jetzt sind wir gerade erst aus unserem Urlaub zurück und müssen noch einen Nachtrag zu unserem Novemberurlaub machen… Der Reisebericht unseres Weihnachtsurlaubs folgt bald. 😉

Am 6. Tag unseres Urlaubs haben wir einen Tagesausflug nach Babylonstoren gemacht (etwa 50km von Kapstadt enfernt). Der zweitreichste Mann Südafrikas hat hier seiner Frau ein kleines Paradies gekauft. Ursprünglich war es eine Obstplantage mit etwas Weinanbau. Vor 7 Jahren etwa wurde hier ein sehr schöner Ort geschaffen. Babylonstoren besteht heute aus Weinanbau, einem wunderschönen Garten, 2 Restaurants, Gästehäusen, einer Bäckerei, einem Spa und noch einigem mehr.

Zu Beginn wurde hier ein Sternekoch aus Frankreich eingeflogen, der unter anderem Einfluss darauf genommen hat, welche Kräuter und Lebensmittel im Garten angebaut werden sollen. Gundula, die den Garten angebaut hat, führt interessierte Gäste täglich durch den Garten. Ihr Wissen in Sachen Pflanzenkunde ist wirklich erstaunlich. Wir haben die Gartenführung natürlich auch mitgemacht. Leo, der allerdings wenig Aufmerksamkeit dem Vortrag spendete, aber umso mehr den vielen Wasserläufen, war am Ende nur noch in Pampers unterwegs, da er an jeder zweiten Ecke in einen der Wasserläufen geplumpst ist.

Der Garten selber ist wirklich wunderschön. Es gibt Obst-, Gemüse- und Kräutergärten, Kaktusbeete und vieles mehr. Eine erstaunliche Vielfalt, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Abgesehen von der Gartentour verbrachten wir noch mehr Zeit im Garten und genossen die tolle Anlage. Leo und Lotta schlummelten brav in der Bauchtrage bzw. im Kinderwagen. Essen kann man hier in 2 Restaurants. Das Babel ist das Hauptrestaurant der Anlage. Hier muss man allerdings sehr weit im Voraus buchen. Das Greenhouse befindet sich am anderen Ende des Gartens und hier haben auch wir einen Tisch gefunden. Alle Salate etc. werden im eigenen Garten geerntet. Das Essen war wirklich köstlich!

Nach dem Mittagessen haben wir an der Weinkellertour teilgenommen. Diese führte uns allerdings nicht in den Weinkeller, da dieser zum Zeitpunkt restauriert wurde. Aber die Produktion konnten wir uns in Ruhe ansehen. Auch die Olivenölproduktion konnte besichtigt werden. Im Anschluss gab es natürlich noch eine Weinprobe. Obwohl das Gut noch nicht alt ist, hat es dennoch einige bereits ausgezeichnete und leckere Weine. Die Heimfahrt musste ich natürlich übernehmen 😉

Im Shop von Babylonstoren haben wir uns schließlich noch mit Wein, Brot, Käse, Marmelade und anderen Leckereien eingedeckt. Denn abends besuchten uns noch Renate und Josef in Camps Bay und so konnten wir gemeinsam die Köstlichkeiten genießen.

An unserem vorletzten Urlaubstag haben wir nochmals die V&A Waterfront unsicher gemacht und das Two Oceans Aquarium besucht. Das Aquarium lohnt sich auch mit kleinen Kindern. Es gibt einiges zu sehen. Zunächst suspekt fand Leo das Clownfischbecken, unter das man krabbeln und von unten seinen Kopf reinstecken kann. Als er aber einmal reingekrabbelt war, fand er es super. Lotta fand das große Haifischbecken um einiges interessanter und wollte gar nicht wieder weg.

 

Die Waterfront selber hat alles zu bieten, von Restaurants über Shops, Märkte etc. Hier kann man bequem sehr viel Zeit verbringen. Aber wer schon mal in Kapstadt war, kennt sich sicher aus.

Am späten Nachmittag hat es uns nach Hout Bay verschlagen. Hier findet an den Wocheneden ein schöner Markt statt, mit einigen Essenständen, Shops etc. Nichts total ungewöhnliches, aber die Location ist sehr schön, wenn auch der Hafen drum herum nicht besonders schön ist. In der Bucht sahen wir dann noch einige Seehunde, die in der Nähe der Restaurants auf Fischabfälle hofften.

Am letzten Urlaubstag haben wir einen kleinen Stadtrundgang gemacht. An den üblichen Sehenswürdigkeiten (Green Market Square, Castle of Good Hope, City Hall, St. Georges Cathedral etc…) vorbei hin zum Company’s Garden. Hier angekommen haben wir einen Lunch eingenommen. Leo konnte dort wunderbar toben und spielen. Allerdings gab es hier und da kleine Attacken der Eichhörnchen, die dann doch recht frech versuchen an Futter zu kommen.

Nach einem letzten Besuch am Strand wurden abends schon wieder die Koffer gepackt um am nächsten Tag nach Hause zu fliegen.

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