Unser Urlaub am Western Cape – Kapstadt (Tag 4 und 5)

In Kapstadt angekommen, haben wir zunächst unsere Unterkunft bezogen. Ein Apartment mit 2 Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Terrasse. Das sogenannte Swiss Cottage ist eigentlich ein norwegisches Cottage. Ein Holzhaus, dass in Norwegen ab- und in Camps Bay wieder aufgebaut wurde. Ein dementsprechend altes, charmantes Haus. Da es alt ist, findet man hier natürlich auch die typischen Mängel (undichte Fenster, merkwürdige Stromanschlüsse, etc). Uns hat es trotzdem gut gefallen. Für die anderen Gäste des Hauses war es allerdings nicht so schön, dass sich in unserem Apartment ein Klavier befand. Also der nächste Mozart ist Leo wohl eher nicht. Die Lage wiederum ist kaum zu übertreffen, es sei denn man ist wirklich direkt am Strand (was entsprechend teuer ist in Camps Bay). Uns trennten vom Strand nur eine Strasse und die Promenade mit vielen Restaurants, Cafes, Geschäften. Mit kleinen Kindern ist die Lage wirklich prima, alles ist zu Fuss zu erreichen und man muss nicht den Hügel rauf und runter laufen.

Am Ankunftstag in Kapstadt haben wir uns noch gemütlich – natürlich mit Eimer und Schaufel bewaffnet – an den Strand gesetzt.

Am 4. Tag unseres Urlaubes wollten wir zunächst auf den Tafelberg fahren. Trotz relativ schlechter Wettervorhersage, hatten wir strahlend blauen Himmel. Allerdings auch etwas Wind. Daher war auch die Gondel zum Tafelberg hoch gesperrt. Ganz spontan sind wir dann zum Kap der guten Hoffnung gefahren. In der Nähe der Talstation gibt es einen deutschen Bäcker (DINKEL) bei dem wir uns noch schnell Proviant geholt haben und schon ging es los.

Auf dem Weg zum Kap haben wir einen Zwischenstopp in Boulders Beach bei einer grossen Pinguin-Kolonie gemacht. Diese leben dort in einem kleinen Naturreservat, was zum einen die Pinguine beherbergt und zum anderen noch einen wunderschönen kleinen Strand.

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Die Pinguin-Kolonie am Boulders Beach

Weiter ging es dann zum Kap. Zunächst haben wir das Auto geparkt und sind zum Leuchtturm hoch gelaufen (im Nachhinein wäre die Zahnradbahn evtl. besser gewesen, denn wir mussten beide Kinder teils tragen). Oben angekommen, wurden wir zunächst von einer Horde Chinesen fotografiert.

Irgendwann wollte dann aber jeder Chinese ein Foto mit Leo machen und da sind wir schliesslich geflüchtet. Ich gebe zu, wir waren etwas unvorbereitet. Und so habe ich oben beim Leuchtturm immer nach dem Schild “Cape of Good Hope” mit den Koordinaten gesucht, konnte es aber nicht finden. Erst als wir schon wieder auf dem Weg raus aus dem Park waren, realisierten wir, dass das eigentlich Kap der guten Hoffnung an einer anderen Stelle ist. Also haben wir noch schnell einen Fotostopp hier eingelegt. Wäre ja auch irgendwie dumm gewesen, dort nicht gewesen zu sein.

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Am Leuchtturm am Cape View Point

 

 

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Lotta hat Spass und geniesst die Aussicht

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Der schnelle Fotostop am eigentlichen Kap der guten Hoffnung

Am Nachmittag gab es dann ein Wiedersehen mit Renate und Josef, die ebenfalls nach ihrer Rundreise in Kapstadt – ihrer finalen Station – angekommen waren. An der V&A Waterfront haben wir gemeinsam Kaffe getrunken und Kuchen gegessen, bevor wir uns alle wieder auf den Weg ins Hotel gemacht haben.

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Mit Renate und Josef an der Waterfront

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Leo hatte offensichtlich Freude am Fotoshooting

Am Tag 5 unserer Reise wollten wir morgens gleich wieder versuchen auf den Tafelberg zu fahren. Aber nein, das Wetter war wieder zu windig und die Gondel geschlossen. Als Alternative sind wir auf den Signal Hill gefahren. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf den Tafelberg, die Stadt und das Fussballstadion. Der Stop hatte sich schon mal gelohnt.

Sehr bald sahen wir dann allerdings am Hang die erste Bahn fahren. Also haben wir alle schnell ins Auto gepackt und sind auf den Tafelberg gefahren. Dort oben ist es ganz schön frisch gewesen. Von hier hat man wirklich eine tolle Aussicht auf die Stadt und die anderen Berge. (Man sollte die Tickets vorher unbedingt online kaufen, damit man nicht ganz so lange anstehen muss – zum Glück hatten wir das auch so gemacht. Der Ansturm kann schon sehr gross sein.)

Leo war von dem Plateau oben total begeistert. Er ist auf den Steinen rum geklettert, gesprungen, den Murmeltier ähnlichen Tieren gefolgt und musste am Ende unter grossem Protest zur Bahn getragen werden.

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Familie Lindfeld auf dem Tafelberg

 

Fortsetzung folgt…

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