Leo’s erste Safari

Bereits im Dezember haben wir eine kleine Safari unternommen, aber leider versäumt davon zu berichten. Das wollen wir jetzt nachholen.

Es kann sich wohl jeder vorstellen, dass man bei den Tierbeobachtungen keine schreienden, tiervertreibenden Kinder gebrauchen kann. Daher erlauben viele Unterkünfte erst gar keine Kleinkinder. Oder die Kleinen sind erlaubt, dürfen aber nicht mit auf Safari. Umso schwieriger ist es, eine geeignete Destination für Familien mit Kleinkindern zu finden. Eine Möglichkeit ist es, mit eigenem Auto in die Parks zu fahren, was aber nicht selten an den Allrad-Künsten der Strassenfahrer scheitert. Aber abgesehen davon will man sich nicht aufs Fahren, sondern auf das Entdecken und Beobachten von Tieren konzentrieren.

Einige Unterkünfte bieten jedoch tatsächlich Safaris für Kleinkinder an. Diese starten meistens nach dem Morning- und vor dem Evening-Drive der Erwachsenen und dauern auch nicht so lange. Im Pilanesberg Nationalpark – etwa 2,5h von Johannesburg entfernt – haben wir eine Lodge gefunden, die dies angeboten hat: Die Black Rhino Lodge. Sie befindet sich in einem kleinen, abgetrennten, privat geführten Bereich des Nationalparks, in den die Selbstfahrer nicht dürfen.

In der ersten Reihe konnte Leo auch alles sehen

In der ersten Reihe konnte Leo alles sehen

Zeit zum Rumalbern ist immer!

Zeit zum Rumalbern ist immer!

Christian und ich hatten die Gelegenheit, jeweils eine Erwachsenenfahrt und beide Kinderfahrten zu machen. Leo hat gleich auf seiner ersten Fahrt eine große Herde Elefanten, Rhinos und unzählige Gazellen gesehen. Er fand es total spannend und fing auch bald an „Look! Look!“ zu rufen, wenn er etwas gesehen hat. Auf seiner zweiten Fahrt hat ihn das Gewackel des Safari-Fahrzeugs allerdings eingeschläfert 😉

Leo's erste Elefantenherde

Leo’s erste Elefantenherde

Papa und Leo beim Tiere "spotten"

Papa und Leo beim Tiere „spotten“

Leo wurde in den Schlaf geschaukelt

Leo wurde in den Schlaf geschaukelt

Rhinos gibt es in Pilanesberg eine Menge zu sehen

Rhinos gibt es in Pilanesberg eine Menge zu sehen

Wer also eine Safari von hier aus machen möchte, muss nicht unbedingt die ca. 5 Stunden in den Krüger Nationalpark fahren. Neben dem Pilanesberg Nationalpark gibt es auch noch den Madikwe Park. Dieser soll auch sehr toll sein und liegt etwa eine Stunde hinter Pilanesberg an der Grenze zu Botswana.

Übrigens: Wer gerne viele Bilder macht und diese auch auf Flickr und Co veröffentlicht, der sollte auf Safari die Geofunktion seiner Kamera deaktivieren. Die automatisch gespeicherten Orts-Daten können sonst Wilderern zur Lokalisierung der z.B. bedrohten Nashörnern dienen.

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