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First Impressions: Johannesburg

Diesen interessanten Blogeintrag über die ersten Johannesburg-Eindrücke eines Amerikaners möchten wir euch nicht vorenthalten. Auch hier sieht man wieder, wie positiv die Stadt wahrgenommen wird, wenn man sich auf sie einlässt. Allerdings wären wir mit einem nächtlichen Besuch in Alexandra eher vorsichtig 😉

M I S T E R L E V I U S

An American traveler’s first 48 hours in Jozi, South Africa

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Instagram: @misterlevius

Note to self: Next time, avoid visiting Johannesburg during the Christmas/New Year’s season if you’re looking for the usual summertime bustle.  The city, I’ve been told, goes near empty at this time as Jozi dwellers flock to idyllic coastal towns such as Cape Town and Durban for their holiday.  Duly noted.

Pre-Arrival

It’s a shame that rumors- outdated ones, especially- have such power to damage reputations. I didn’t need to experience Joburg to understand it’s one of the world’s most misunderstood destinations. First-time tourists to South Africa flock to Cape Town en masse, as it’s more beautiful and world-renowned. But many are still stuck on hearsay back from 1998 that JoBurg is a run-down, crime-ridden city that should be a no-go zone for travelers. Not many are aware of (and others don’t care to share) the tremendous progress that’s…

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Leo’s first day at Playschool

Am letzten Mittwoch war Leo’s erster Tag in der Playschool (Kita). Anders als in Deutschland haben die meisten Kitas nur am Vormittag geöffnet, häufig von 8:00 bis 12:00. Da sehr viele Mütter früh wieder Vollzeit arbeiten müssen, betreut häufig eine Nanny die Kleinen den Rest des Tages. In der Playschool sind Kinder im Alter von 1,5 und 3 Jahren.

Leo’s Playschool heisst Honeytree und ist sehr liebevoll eingerichtet. Im Garten laufen Hasen, Hühner und Katzen herum und es gibt eine große Jungle Gym (Klettergerüst) in den Bäumen. Es gibt drei Gruppen und Leo ist in der Gruppe für die ganz Kleinen. Je nach Wochentag sind zwischen 5 und 8 Kindern mit 3 Betreuern dort.

Im November waren wir bereits zu einem Kennenlerntag eingeladen. Es gab Kuchen, Kaffe und auch Wein etc. und die Kinder konnten sich schon einmal in Ruhe alles ansehen, die Eltern konnten quatschen und sich kennenlernen. Leo hatte es damals schon sehr gut gefallen und uns sowieso.

Leider hat Leo die Nacht vor seinem ersten Kitatag gar nicht gut geschlafen und war am Morgen ein bisschen schlecht gelaunt. Auch das Wetter hat leider umgeschlagen und der Tag begann mit Dauerregen. In der Kita angekommen, haben auch schon die ersten Neustarter geweint und wir haben uns schon Sorgen gemacht, dass es auf Leo abfärbt. Aber er war ganz tapfer und stürzte sich gleich auf die Spielautos. Als wir gingen, habe wir ihn noch ein paar Mal „Mama? Mama?“ rufen hören, aber dann war er auch ruhig. Nach einer halben Stunde schickte uns die Leiterin ein Bild von Leo beim Essen. Sie schrieb „Food is the way to go! He is doing fine“. Er war natürlich trotzdem froh, als Mama zum Abholen in der Tür stand.

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Tag zwei hat viel besser begonnen. Das Wetter war super und Leo durfte gleich die Hühner füttern. Die waren zwar von seinen Annäherungsversuchen wenig begeistert, aber das spielte für Leo keine Rolle – Hauptsache abgelenkt.

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Freitag wird wahrscheinlich Leo’s Lieblingstag werden, denn an jedem Freitag mit guten Wetter ist „Waterplay-Day“. Da geht es gleich morgens im Badeoutfit und Crocs los, Rasensprenger und co werden aufgebaut und die Kinder plantschen was das Zeug hält.

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In dieser Woche geht es mit der Eingewöhnung weiter und wir sind schon gespannt, wie Leo weiterhin mitmacht.

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Leo’s erste Safari

Bereits im Dezember haben wir eine kleine Safari unternommen, aber leider versäumt davon zu berichten. Das wollen wir jetzt nachholen.

Es kann sich wohl jeder vorstellen, dass man bei den Tierbeobachtungen keine schreienden, tiervertreibenden Kinder gebrauchen kann. Daher erlauben viele Unterkünfte erst gar keine Kleinkinder. Oder die Kleinen sind erlaubt, dürfen aber nicht mit auf Safari. Umso schwieriger ist es, eine geeignete Destination für Familien mit Kleinkindern zu finden. Eine Möglichkeit ist es, mit eigenem Auto in die Parks zu fahren, was aber nicht selten an den Allrad-Künsten der Strassenfahrer scheitert. Aber abgesehen davon will man sich nicht aufs Fahren, sondern auf das Entdecken und Beobachten von Tieren konzentrieren.

Einige Unterkünfte bieten jedoch tatsächlich Safaris für Kleinkinder an. Diese starten meistens nach dem Morning- und vor dem Evening-Drive der Erwachsenen und dauern auch nicht so lange. Im Pilanesberg Nationalpark – etwa 2,5h von Johannesburg entfernt – haben wir eine Lodge gefunden, die dies angeboten hat: Die Black Rhino Lodge. Sie befindet sich in einem kleinen, abgetrennten, privat geführten Bereich des Nationalparks, in den die Selbstfahrer nicht dürfen.

In der ersten Reihe konnte Leo auch alles sehen

In der ersten Reihe konnte Leo alles sehen

Zeit zum Rumalbern ist immer!

Zeit zum Rumalbern ist immer!

Christian und ich hatten die Gelegenheit, jeweils eine Erwachsenenfahrt und beide Kinderfahrten zu machen. Leo hat gleich auf seiner ersten Fahrt eine große Herde Elefanten, Rhinos und unzählige Gazellen gesehen. Er fand es total spannend und fing auch bald an „Look! Look!“ zu rufen, wenn er etwas gesehen hat. Auf seiner zweiten Fahrt hat ihn das Gewackel des Safari-Fahrzeugs allerdings eingeschläfert 😉

Leo's erste Elefantenherde

Leo’s erste Elefantenherde

Papa und Leo beim Tiere "spotten"

Papa und Leo beim Tiere „spotten“

Leo wurde in den Schlaf geschaukelt

Leo wurde in den Schlaf geschaukelt

Rhinos gibt es in Pilanesberg eine Menge zu sehen

Rhinos gibt es in Pilanesberg eine Menge zu sehen

Wer also eine Safari von hier aus machen möchte, muss nicht unbedingt die ca. 5 Stunden in den Krüger Nationalpark fahren. Neben dem Pilanesberg Nationalpark gibt es auch noch den Madikwe Park. Dieser soll auch sehr toll sein und liegt etwa eine Stunde hinter Pilanesberg an der Grenze zu Botswana.

Übrigens: Wer gerne viele Bilder macht und diese auch auf Flickr und Co veröffentlicht, der sollte auf Safari die Geofunktion seiner Kamera deaktivieren. Die automatisch gespeicherten Orts-Daten können sonst Wilderern zur Lokalisierung der z.B. bedrohten Nashörnern dienen.

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Johannesburg – ein „No Go“ oder eine spannende Stadt?

Als wir uns entschieden haben nach Johannesburg zu gehen und darüber mit Freunden und Familie gesprochen haben, hatten wir nicht selten das Gefühl, dass wir unsere Entscheidung „verteidigen“ mussten. Den meistens fällt zu Johannesburg als erstes die hohe Kriminalitätsrate ein. Natürlich war auch uns die ganze Zeit bewusst, dass dadurch das Leben hier anders abläuft als in Deutschland, aber schlechter ist es deshalb lange nicht. Im Gegenteil, wenn man sich an die Regeln hält und an die Sicherheitsvorkehrungen gewöhnt hat, fühlt man sich hier genauso wohl und frei.

Johannesburg hat einiges zu bieten und wir freuen uns schon darauf vielen von Euch die Stadt zu zeigen und auch selbst weitere Dinge zu entdecken. Im Vorfeld wollen wir aber zwei Artikel mit Euch teilen.

http://www.welt.de/reise/Fern/article135703573/No-Go-war-gestern-Auf-nach-Johannesburg.html

Bei Gerald kann man auch Stadtführungen buchen. Wir werden demnächst die Soweto-Tour ausprobieren und sind schon sehr gespannt.

http://www.joburgplaces.com/tours/index.htm

Außerdem wurde Johannesburg im Ranking der meist-inspirierenden Städte auf Platz zwei gewählt. Laut dem Magazin ist eine Stadt dann besonders inspirierend, wenn sie sich als Drehscheibe für Fortschritt auszeichnet, sich um seine Bürger kümmert, über ein vibrierendes Strassenleben und eine gute Work-Life-Balance im Einklang mit der Natur verfügt, sich auch in Krisenzeiten weiterentwickelt und eine hohe Diversity und Konnektivität aufweist. Nur Hong Kong schneidet besser ab. Hier der Link zum Weiterlesen:

http://businesstech.co.za/news/general/73960/joburg-scores-in-global-inspirational-city-index/

Außerdem ist Johannesburg die grünste Stadt, die wir je gesehen haben. Nicht umsonst heißt es, Johannesburg sei der größte von Menschenhand angelegte Park der Welt. Eine Besichtigung lohnt sich also 😉

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Dem Schmuddelwetter entkommen und wieder in der Sonne

Seit Sonntag sind wir nun wieder in Johannesburg und genießen das schöne sommerliche Wetter. Nachdem uns stärkerer Schneefall die Rückreise etwas erschwerte, wurden wir hier mit knapp 30 Grad und Sonnenschein begrüßt, was uns gleich entschädigte. Nala hatte uns gleich wiedererkannt und sich auch wieder daheim eingelebt.

Das Wetter in Deutschland hatte es wiederum nicht so gut mit uns gemeint. Bis auf 2 Tage hatten wir Dauerschmuddelwetter. Aber immerhin hatte es zwei Tage Schnee in Frankfurt und einen davon sogar bei Sonnenschein. Leo hatte sichtlich Spaß in seinem ersten Schnee und könnte auch gleich mit Tante Kathrin seinen ersten Schneemann bauen, bestaunen und auch gleich wieder etwas zerstören.

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Zum Glück aber stand auch nicht das Wetter im Mittelpunkt unserer Reise sondern Familie und Freunde. Treffen gab es einige und das haben wir sehr genossen. Wir hatten eine ganz tolle Zeit und es ist uns wieder bewusst geworden, dass Heimat nun mal Heimat ist und man Freunde und Familie in der Ferne vermisst.
ABER: Wir bleiben trotzdem erstmal in Johannesburg, genießen die Zeit und freuen uns auf regen Besuch von Euch. 😉

Leo freut sich aber auch über Wasser vor allem in Kombination mit Dreck!

Leo freut sich aber auch über Wasser vor allem in Kombination mit Dreck!

(Unser Eintrag kommt heute erst, da wir mal wieder kein Internet hatten :-()