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Back in Germany

Es hört sich immer blöd an zu sagen “Wie die Zeit vergeht”… Aber sie vergeht nun mal einfach so schnell. Es kommt uns vor als wäre es gestern gewesen, dass wir unseren Container gepackt haben um nach Südafrika zu ziehen…
Und schon sind wir aus Südafrika zurück. Eigentlich waren 3 Jahre geplant, aber die Umstände wollten es so, dass wir schon nach 2 Jahren wieder gekommen sind. Es kamen ein paar Sachen zusammen, wie z.B. Visa Probleme, ein tolles Angebot für Christian in Deutschland, die wirtschaftliche Entwicklung in SA um nur die wichtigsten zu nennen. Christian arbeitet nach wie vor bei der KMPG, nun aber in Frankfurt. Somit sind wir erst einmal bei Oma und Opa Steuer in Nidderau eingezogen, was für die Kinder ein riesiger Spass ist, und verbringen hier die Zeit bis unser Container wieder in Deutschland angekommen ist und wir in unser neues Zuhause einziehen können. Dies haben wir auch schon gefunden. Familie Lindfeld wohnt demnächst in Seulberg bei Bad Homburg. Eine sehr schöne, eher ruhige Gegend, aber mit jeglicher Infrastruktur in der Nähe. Wenn alles klappt, werden wir in 2 Wochen einziehen. Auf das Haus freuen wir uns schon besonders. Für Leo haben wir auch schon einen Kitaplatz in der Nähe des Hauses gefunden.
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Gartenspass mit Opa Georg

Natürlich gibt es sehr viele Dinge, die wir vermissen, aber wir freuen uns natürlich auch wieder in der Nähe von Familie und Freunden zu sein. Das eine oder andere Wiedersehen hat es bereits gegeben und das auch mit Freunden aus Südafrika.
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Reunion mit Familie Carolus, die wir in Johannesburg kennen gelernt haben. 

Wir schulden Euch aber noch eine Menge Eindrücke aus unserer Zeit in Südafrika, und diese sollen in den nächsten Wochen folgen, z.B. unser Ausflug nach Clarens oder den Krüger Nationalpark.
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Unser Weihnachtsurlaub – Nambiti – Salt Rock – Drakensberge

 

Weihnachten haben wir in diesem Jahr in Südafrika verbracht. Da wir bisher mal abgesehen von den Safaris und dem Urlaub in Kapstadt noch nicht so viel gesehen haben, haben wir uns für einen kleinen Road Trip entschieden. An die Küste sollte es auf jeden Fall gehen. Da die Fahrt an den indischen Ozean etwa 6-7 Stunden dauert, wollten wir aber sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg einen Stopp einlegen. Auf dem Hinweg haben wir 2 Tage in der Cheetah Ridge Lodge im Nambiti Private Game Reserve verbracht. Ein etwa 12.000 Hektar großes Reservat. Hier gibt es eine recht große Zahl von Black Rhinos, die es in den meisten kleineren Reservaten nicht gibt.

Die einfache Self Catering Lodge verfügt über 5 Schlafzimmer (war also für uns viel zu groß), einen großen Garten, Pool, Feuerstelle, Küche und alles was man eben so braucht. Man kann in der Lodge aber auch Zimmer mit Vollverpflegung buchen. Die Landschaft ist sehr schön, übliches Buschland, aber auch schöne Schluchten, viele Wasserstellen und Hügel. Hier haben wir dann auch zum ersten Mal ein Black Rhino und Blue Cranes gesehen. Das Black Rhino hat gleich Anlauf auf unser Auto genommen. Aber unser Ranger sagte gleich, dass er uns nur einschüchtern will. Ich mit Lotta auf dem Schoss war da etwas weniger entspannt. Einen Leoparden haben wir mal wieder nicht gesehen… Die verstecken sich immer zu gut vor uns. Was aber auch daran liegt, dass Leoparden die Zäune überspringen können und so das Reservat verlassen können, wenn sie wollen. Ausserhalb des Reservats sind sie allerdings zum Abschuss frei gegeben oder aber sie sind ohnehin auf dem Land einer Hunting Farm. Die Tiere haben das gelernt und meiden den Menschen hier wesentlich mehr als sie es zum Beispiel im Krüger Nationalpark tun. Im Nambiti Private Game Reserve wurden in den letzten Jahren insgesamt 4 Nashörner von Wilderern wegen ihres Horns getötet, weshalb bereits einige Tiere im Reservat mit einem Chip im Horn versehen wurden und anderen sogar die Hörner abgefeilt wurden, um die Tiere für Wilderer möglichst uninteressant zu machen. Es ist schon sehr schade, dass solche Maßnahmen ergriffen werden müssen. (Der momentane Wert von Nashorn-Horn ist doppelt so hoch, wie der von Gold).

Vom Nambiti Private Game Reserve ging es dann nach Salt Rock, an die Dolphine Coast nördlich von Durban. Die Unterkunft war sehr schön. Petite Provence ist ein B&B mit Garten und Pool. Die Zimmer verfügen zum Teil über eine Schlafnische für Kinder. Hier hatte Leo sein eigenes Einzelbett und Lotta ihr Reisebett. Die Zimmer waren sehr schön eingerichtet. Alles alte, schön restaurierte Möbel. Wir hatten zudem einen recht großen Balkon mit Sofa und Stühlen. Das Frühstück war sehr lecker. Es gab immer ein kleines Buffet und Eier nach Wahl. Der Weg zum Strand war zudem nicht weit. Wir sind etwa 3-5 Minuten gelaufen, je nachdem wie schnell Leo laufen wollte. Am Strand sind wir zwar nie lang geblieben, da es meistens zu heiß war, aber die Kinder hatten ihren Spaß und haben fleißig im Sand gebuddelt. Manchmal wollte Leo auch einfach nur im Pool spielen, was den Vorteil hatte, das dieser häufig im Schatten lag. Viel unternommen haben wir hier also nicht. Wir waren jedoch auf der Flag Animal Farm, auf der hauptsächlich gerettete Tiere leben. So z.B. die kleine Kuh Diva, die vor etwa einem Monat vom LKW gefallen ist. Da es keiner gemerkt hat, wurde sie auf die Farm gebracht und dort aufgepäppelt. Die Burndale Farm hat ebenfalls einige Schweine, Hühner, Kaninchen und Co, sowie einige Shops, einen Spielplatz und ein Café. Hier hat Leo auch ganz spontan seinen ersten Haarschnitt beim Friseur bekommen. Geduld hatte er ca. 5 Minuten lang und so sieht seine Frisur auch aus (hihi…). Dafür hat der Haarschnitt umgerechnet auch nur 2,50€ gekostet.

Unsere letzte Station – die Drakensberge – sind wirklich schön. Hohe Berge, grüne Wiesen, Wälder etc. Der Traum für jeden Wanderer, Mountainbiker und Outdoorfan. Unsere Unterkunft, ein kleines Haus, lag super schön an einem kleinen See mit Blick auf die Naturgewalten. Leider hatte die Unterkunft innen den Charme einer 60er Jahre Jugendherberge. Aber wie gesagt, die Panoramafenster auf die tollen Berge haben das wieder ausgeglichen. Die Drakensberge sind natürlich nicht nur für ihre tollen Felsformationen bekannt, sondern auch leider für den häufig lang anhaltenden Regen. Und so hat es leider in den ersten beiden Tagen recht viel geregnet. Aber das Wetter wurde dann schnell sehr viel besser und sogar ziemlich heiß. Dennoch haben wir es geschafft an 2 Tagen zu wandern. Lotta in der Bauchtrage und Leo im Wanderrucksack auf Papas Rücken, was er total prima fand. Beim Wandern kommt man sich fast vor wie in den Alpen, wenn da nicht die regelmäßigen Sichtungen von Pavianen und anderen Affen wären. Glücklicherweise scheinen diese aber nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt zu sein, denn sie nehmen recht schnell Reißaus. Nach vier Tagen in den Drakensbergen sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Eine interessante und schöne Route durch die Berge und vorbei an einem großen Damm.

 

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Unser Urlaub am Western Cape Teil 3 – Babylonstoren

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes, gesundes und glückliches Jahr 2016!

Jetzt sind wir gerade erst aus unserem Urlaub zurück und müssen noch einen Nachtrag zu unserem Novemberurlaub machen… Der Reisebericht unseres Weihnachtsurlaubs folgt bald. 😉

Am 6. Tag unseres Urlaubs haben wir einen Tagesausflug nach Babylonstoren gemacht (etwa 50km von Kapstadt enfernt). Der zweitreichste Mann Südafrikas hat hier seiner Frau ein kleines Paradies gekauft. Ursprünglich war es eine Obstplantage mit etwas Weinanbau. Vor 7 Jahren etwa wurde hier ein sehr schöner Ort geschaffen. Babylonstoren besteht heute aus Weinanbau, einem wunderschönen Garten, 2 Restaurants, Gästehäusen, einer Bäckerei, einem Spa und noch einigem mehr.

Zu Beginn wurde hier ein Sternekoch aus Frankreich eingeflogen, der unter anderem Einfluss darauf genommen hat, welche Kräuter und Lebensmittel im Garten angebaut werden sollen. Gundula, die den Garten angebaut hat, führt interessierte Gäste täglich durch den Garten. Ihr Wissen in Sachen Pflanzenkunde ist wirklich erstaunlich. Wir haben die Gartenführung natürlich auch mitgemacht. Leo, der allerdings wenig Aufmerksamkeit dem Vortrag spendete, aber umso mehr den vielen Wasserläufen, war am Ende nur noch in Pampers unterwegs, da er an jeder zweiten Ecke in einen der Wasserläufen geplumpst ist.

Der Garten selber ist wirklich wunderschön. Es gibt Obst-, Gemüse- und Kräutergärten, Kaktusbeete und vieles mehr. Eine erstaunliche Vielfalt, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Abgesehen von der Gartentour verbrachten wir noch mehr Zeit im Garten und genossen die tolle Anlage. Leo und Lotta schlummelten brav in der Bauchtrage bzw. im Kinderwagen. Essen kann man hier in 2 Restaurants. Das Babel ist das Hauptrestaurant der Anlage. Hier muss man allerdings sehr weit im Voraus buchen. Das Greenhouse befindet sich am anderen Ende des Gartens und hier haben auch wir einen Tisch gefunden. Alle Salate etc. werden im eigenen Garten geerntet. Das Essen war wirklich köstlich!

Nach dem Mittagessen haben wir an der Weinkellertour teilgenommen. Diese führte uns allerdings nicht in den Weinkeller, da dieser zum Zeitpunkt restauriert wurde. Aber die Produktion konnten wir uns in Ruhe ansehen. Auch die Olivenölproduktion konnte besichtigt werden. Im Anschluss gab es natürlich noch eine Weinprobe. Obwohl das Gut noch nicht alt ist, hat es dennoch einige bereits ausgezeichnete und leckere Weine. Die Heimfahrt musste ich natürlich übernehmen 😉

Im Shop von Babylonstoren haben wir uns schließlich noch mit Wein, Brot, Käse, Marmelade und anderen Leckereien eingedeckt. Denn abends besuchten uns noch Renate und Josef in Camps Bay und so konnten wir gemeinsam die Köstlichkeiten genießen.

An unserem vorletzten Urlaubstag haben wir nochmals die V&A Waterfront unsicher gemacht und das Two Oceans Aquarium besucht. Das Aquarium lohnt sich auch mit kleinen Kindern. Es gibt einiges zu sehen. Zunächst suspekt fand Leo das Clownfischbecken, unter das man krabbeln und von unten seinen Kopf reinstecken kann. Als er aber einmal reingekrabbelt war, fand er es super. Lotta fand das große Haifischbecken um einiges interessanter und wollte gar nicht wieder weg.

 

Die Waterfront selber hat alles zu bieten, von Restaurants über Shops, Märkte etc. Hier kann man bequem sehr viel Zeit verbringen. Aber wer schon mal in Kapstadt war, kennt sich sicher aus.

Am späten Nachmittag hat es uns nach Hout Bay verschlagen. Hier findet an den Wocheneden ein schöner Markt statt, mit einigen Essenständen, Shops etc. Nichts total ungewöhnliches, aber die Location ist sehr schön, wenn auch der Hafen drum herum nicht besonders schön ist. In der Bucht sahen wir dann noch einige Seehunde, die in der Nähe der Restaurants auf Fischabfälle hofften.

Am letzten Urlaubstag haben wir einen kleinen Stadtrundgang gemacht. An den üblichen Sehenswürdigkeiten (Green Market Square, Castle of Good Hope, City Hall, St. Georges Cathedral etc…) vorbei hin zum Company’s Garden. Hier angekommen haben wir einen Lunch eingenommen. Leo konnte dort wunderbar toben und spielen. Allerdings gab es hier und da kleine Attacken der Eichhörnchen, die dann doch recht frech versuchen an Futter zu kommen.

Nach einem letzten Besuch am Strand wurden abends schon wieder die Koffer gepackt um am nächsten Tag nach Hause zu fliegen.

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Frohe Weihnachten!

Zum Weihnachtsfest wünschen wir Euch besinnliche Stunden.
Zum Jahreswechsel Heiterkeit und Frohsinn.

Für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg!
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Liebe Familie, liebe Freunde,
leider sind wir in diesem Jahr nicht bei euch, sondern verbringen die Weihnachtsferien im Urlaub (Nambiti Private Game Reserve – Salt Rock – Champagne Valley/Drakensberge. Ein Reisebericht folgt.) Momentan sind wir, wie die meisten Südafrikaner, am indischen Ozean und geniessen Sonne, Strand und Meer. Morgen geht es schon wieder weiter in die Berge!
Herzliche Weihnachtsgrüße,
Lotta, Leo, Vera & Christian
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Unser Urlaub am Western Cape – Kapstadt (Tag 4 und 5)

In Kapstadt angekommen, haben wir zunächst unsere Unterkunft bezogen. Ein Apartment mit 2 Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Terrasse. Das sogenannte Swiss Cottage ist eigentlich ein norwegisches Cottage. Ein Holzhaus, dass in Norwegen ab- und in Camps Bay wieder aufgebaut wurde. Ein dementsprechend altes, charmantes Haus. Da es alt ist, findet man hier natürlich auch die typischen Mängel (undichte Fenster, merkwürdige Stromanschlüsse, etc). Uns hat es trotzdem gut gefallen. Für die anderen Gäste des Hauses war es allerdings nicht so schön, dass sich in unserem Apartment ein Klavier befand. Also der nächste Mozart ist Leo wohl eher nicht. Die Lage wiederum ist kaum zu übertreffen, es sei denn man ist wirklich direkt am Strand (was entsprechend teuer ist in Camps Bay). Uns trennten vom Strand nur eine Strasse und die Promenade mit vielen Restaurants, Cafes, Geschäften. Mit kleinen Kindern ist die Lage wirklich prima, alles ist zu Fuss zu erreichen und man muss nicht den Hügel rauf und runter laufen.

Am Ankunftstag in Kapstadt haben wir uns noch gemütlich – natürlich mit Eimer und Schaufel bewaffnet – an den Strand gesetzt.

Am 4. Tag unseres Urlaubes wollten wir zunächst auf den Tafelberg fahren. Trotz relativ schlechter Wettervorhersage, hatten wir strahlend blauen Himmel. Allerdings auch etwas Wind. Daher war auch die Gondel zum Tafelberg hoch gesperrt. Ganz spontan sind wir dann zum Kap der guten Hoffnung gefahren. In der Nähe der Talstation gibt es einen deutschen Bäcker (DINKEL) bei dem wir uns noch schnell Proviant geholt haben und schon ging es los.

Auf dem Weg zum Kap haben wir einen Zwischenstopp in Boulders Beach bei einer grossen Pinguin-Kolonie gemacht. Diese leben dort in einem kleinen Naturreservat, was zum einen die Pinguine beherbergt und zum anderen noch einen wunderschönen kleinen Strand.

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Die Pinguin-Kolonie am Boulders Beach

Weiter ging es dann zum Kap. Zunächst haben wir das Auto geparkt und sind zum Leuchtturm hoch gelaufen (im Nachhinein wäre die Zahnradbahn evtl. besser gewesen, denn wir mussten beide Kinder teils tragen). Oben angekommen, wurden wir zunächst von einer Horde Chinesen fotografiert.

Irgendwann wollte dann aber jeder Chinese ein Foto mit Leo machen und da sind wir schliesslich geflüchtet. Ich gebe zu, wir waren etwas unvorbereitet. Und so habe ich oben beim Leuchtturm immer nach dem Schild “Cape of Good Hope” mit den Koordinaten gesucht, konnte es aber nicht finden. Erst als wir schon wieder auf dem Weg raus aus dem Park waren, realisierten wir, dass das eigentlich Kap der guten Hoffnung an einer anderen Stelle ist. Also haben wir noch schnell einen Fotostopp hier eingelegt. Wäre ja auch irgendwie dumm gewesen, dort nicht gewesen zu sein.

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Am Leuchtturm am Cape View Point

 

 

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Lotta hat Spass und geniesst die Aussicht

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Der schnelle Fotostop am eigentlichen Kap der guten Hoffnung

Am Nachmittag gab es dann ein Wiedersehen mit Renate und Josef, die ebenfalls nach ihrer Rundreise in Kapstadt – ihrer finalen Station – angekommen waren. An der V&A Waterfront haben wir gemeinsam Kaffe getrunken und Kuchen gegessen, bevor wir uns alle wieder auf den Weg ins Hotel gemacht haben.

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Mit Renate und Josef an der Waterfront

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Leo hatte offensichtlich Freude am Fotoshooting

Am Tag 5 unserer Reise wollten wir morgens gleich wieder versuchen auf den Tafelberg zu fahren. Aber nein, das Wetter war wieder zu windig und die Gondel geschlossen. Als Alternative sind wir auf den Signal Hill gefahren. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf den Tafelberg, die Stadt und das Fussballstadion. Der Stop hatte sich schon mal gelohnt.

Sehr bald sahen wir dann allerdings am Hang die erste Bahn fahren. Also haben wir alle schnell ins Auto gepackt und sind auf den Tafelberg gefahren. Dort oben ist es ganz schön frisch gewesen. Von hier hat man wirklich eine tolle Aussicht auf die Stadt und die anderen Berge. (Man sollte die Tickets vorher unbedingt online kaufen, damit man nicht ganz so lange anstehen muss – zum Glück hatten wir das auch so gemacht. Der Ansturm kann schon sehr gross sein.)

Leo war von dem Plateau oben total begeistert. Er ist auf den Steinen rum geklettert, gesprungen, den Murmeltier ähnlichen Tieren gefolgt und musste am Ende unter grossem Protest zur Bahn getragen werden.

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Familie Lindfeld auf dem Tafelberg

 

Fortsetzung folgt…

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Unser Urlaub am Western Cape – Hermanus (Tag 1-3)

Abgesehen von den Safaris in Pilanesberg und Mabula haben wir bisher eigentlich keinen richtigen Urlaub in Südafrika gemacht. Erst der Umzug mit all seinen Reparaturen, Verzögerungen etc., dann die Schwangerschaft, Lottas Geburt und dann ihre Lungenentzündung…

Für den kommenden Dezember hatten wir bereits Urlaub geplant (in diesem Jahr wollen wir Weihnachten in Südafrika verbringen), aber Christian hatte noch etwas Resturlaub, weshalb wir uns spontan entschlossen nach Kapstadt zu fliegen.

Zwischen Juni und November befinden sich die Glattwale in der Bucht von Hermanus um ihre Kälber zu bekommen, weshalb wir auch unbedingt dorthin wollten. Die ersten zwei Nächte haben wir daher in der Nähe von Hermanus in einem netten B&B verbracht. Der Ortskern Hermanus hat keine Strände sondern nur steile Küste, weshalb wir mit den Kindern lieber nach Onrus gefahren sind. Die Unterkunft Kennedy’s Beach Villa ist direkt an einer Lagune gelegen, die ins Meer führt und ist demnach auch ganz nah am Strand. Lotta hat es sehr genossen am Ankunftstag ihre ersten Hände voll Sand zu Essen und Leo hat sich gleich in voller Montur in die Lagune gestürzt. Die Unterkunft war toll, aber auch speziell. Ein großer Raum mit eine großen Bett, einer Sitzecke, einem riesigen Esstisch, einer weiteren Sitzecke vor einem riesigen Kamin und einem Billardtisch. Eine Küche war über einen kleinen Treppenabgang zu erreichen. Alles war holzvertäfelt. Dunkle Ledermöbel, Riesen Kerzenleuchter, große Metallstatuen… Vorm Eingang hatte man eine kleine Terasse mit Blick aufs Meer. Durch einen kleinen Wald könnte man bergab zur Lagune laufen. Im Wäldchen gab es einen Grillplatz, eine Hängematte, eine Badewanne mit heißem Wasser, einen Brunnen und diverse Sitzgelegenheiten. An der Lagune angekommen, gab es weitere Sitzgelegenheiten und Sonnenliegen. Eine tolle Unterkunft, die allerdings eher auf Paare ausgerichtet ist als auf Familien.

Lotta genießt die Zeit am Strand - inklusive Kostprobe

Lotta genießt die Zeit am Strand – inklusive Kostprobe

Leo hat einen Platz mit Blick auf Lagune und Strand ergattert

Leo hat einen Platz mit Blick auf Lagune und Strand ergattert

Am Morgen des 2. Tages haben wir von der Terasse unserer Unterkunft direkt den ersten Wal in der Ferne gesehen. Also haben wir uns gleich auf den Weg nach Hermanus gemacht und uns am alten Hafen auf die Lauer gelegt. Wir mussten nicht lange warten und schon sah man die ersten Wale nicht weit vom Ufer direkt in der Bucht liegen. Nachdem sie eine Weile recht langweilig langsam hin und her schwammen, bot uns schließlich ein Wal eine spektakuläre Show in dem er immer wieder aus dem Wasser sprang. Ein tolles Erlebnis und auch Leo war total begeistert.

Nicht weit vom Ufer springt der Wal immer wieder aus dem Wasser

Nicht weit vom Ufer springt der Wal immer wieder aus dem Wasser

Nach einem sehr leckeren Lunch mit viel Fisch und Meeresfrüchten haben wir uns dann auf den Rückweg zu unserer Unterkunft gemacht. Im Wäldchen unserer Unterkunft genossen Christian und ich erstmal eine Massage bevor wir wieder mit den Kleinen an den Strand gegangen sind. Wieder in der Unterkunft angekommen, wartete eine kleine Landschildkröte auf Leo, die auch gleich versuchte vor ihm zu flüchten…

Für den nächsten Morgen hatten wir eine Bootstour (Southern Right Charter) gebucht. Leo und Lotta wurden vorab mit einem Sirup gegen Seekrankheit versorgt, der die Kleinen gleich ausgeknockt hat. Sogar Leo hat über eine Stunde auf dem Boot geschlafen. Das war auch gut so, denn er wollte sich gar nicht mit seiner Rettungsweste anfreunden. Zunächst haben wir kaum Wale gesehen, aber dafür Pinguine und viele Seevögel. Erst als wir schon auf dem Rückweg waren zeigten sich die Riesen in größerer Zahl. Hinzu kamen noch einige Delfine. Da Leo zu diesem Zeitpunkt wieder wach war, konnte er den Anblick auch genießen. Eine wirklich tolle Erfahrung. (Wer allerdings einen empfindlichen Magen hat, sollte auf die Bootstour verzichten. Etwa 25% der Gäste an Bord mussten sich übergeben. Da das aber wohl normal ist, befand sich eine Putzkolonne an Bord).

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Die Riesen ganz nah – hier eine Mutter mit ihrem Kalb

Eine Gruppe Delfine gesellt sich zu den Walen

Eine Gruppe Delfine gesellt sich zu den Walen

Über Mittag sind wir schließlich am Meer entlang nach Kapstaft gefahren. Eine tolle Strecke mit schöner Natur, toller Aussicht und Pinguinen, wenn man einen kleinen Abstecher zum Strand macht. Am Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft in Camps Bay.

Eine Pinguin-Kolonie in der Nähe von Kleinmond

Eine Pinguin-Kolonie in der Nähe von Kleinmond

Fortsetzung folgt…
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Besuch in Johannesburg – Familie Pleines, Familie Bodzian und Renate und Josef wagen die Reise nach Südafrika

Im September und Oktober konnten wir uns bisher über mangelnden Besuch nicht beklagen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir sowohl Freunden als auch Familie einen Eindruck von Johannesburg vermitteln konnten. Aber nicht nur das. Sowohl mit Christian, Isabel und Emilia als auch mit Karin, Klaus, Laura und Julia haben wir uns in den Busch gewagt und einen Ausflug ins Mabula Private Game Reserve gemacht. Mabula ist etwa 2,5 Stunden von Johannesburg entfernt und ein malariafreies Reservat. Obwohl es “nur” 12.000 Hektar gross ist, gibt es hier 8 Elefanten, 3 Geparden plus Junge, 15 Nashörner, knapp 20 Hippos und vieles mehr. Wir hatten hier eine Unterkunft mit eigenem Safari-Auto und eigenem Ranger. Das war mit den kleinen Kindern natürlich ein riesen Vorteil. Und alle Kinder hatten einen riesen Spass (trotz des frühen Aufstehens). Das wohl beste Adlerauge hat Julia gehabt, die auf einer Safariausfahrt einen Geparden entdeckte, der sich auch gleich auf die Jagd nach einem Kudu gemacht hat (da er es im Gebüsch erlegt hat, blieb uns dieser Anblick erspart 😦 ). Natürlich haben wir sehr viele Tiere gesehen und einige haben uns auch an der Lodge direkt besucht. Man musste also immer aufpassen, dass man nicht auf dem Weg zum Pool über einen Pumba stolperte.
Familie Bodzian hatte in den 2 Wochen volles Programm. Neben der 3-tägigen Safari haben sie eigentlich jeden Tag etwas unternommen und sehr viel gesehen. Ein weiteres Highlight der Reise war z.B. der Besuch der Wiege der Menschheit. Hier war gerade die Ausstellung des erst kürzlich gefundenen Homo Naledi. Dieser befindet sich jetzt bereits wieder in der Universität zu Forschungszwecken. Ein toller Zufall also.
Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich das Baby-Löwen-Streicheln im Löwenpark und das Ausbrechen der Löffelhunde ins Gepardengehege. Man denkt ja, der Gepard hätte hier leichtes Spiel, aber die Geparden wurden zunächst in die Flucht geschlagen. Die eher gemütlichen Ranger des Parks habe ich noch nie so in Aktion gesehen. Mit Stöcken und Gürteln haben sie versucht, die Tiere voneinander fern zu halten, was ihnen nach einiger Zeit auch geglückt ist.

Mit Familie Pleines im Mabula Game Reserve

Mit Familie Pleines im Mabula Game Reserve

Frühstückspause mit Familie Bodzian

Frühstückspause mit Familie Bodzian

Renate und Josef haben die Station Johannesburg als ruhigen Einstieg in ihre 3-wöchige Rundreise genutzt und uns für ein Wochenende besucht, bevor sie sich auf den Weg zu ihrer Studiosus-Reisegruppe gemacht haben. Während wir hier in Johannesburg Mäkte und Restaurants besucht haben, werden die beiden sicherlich viele, viele aufregende Momente in der Wildnis, auf der Gardenroute und in den Drakensbergen erleben.